Viele Proteine treten im Körper auf natürliche Weise konjugiert auf, beispielsweise Lipoproteine und Glycoproteine. Die Konjugation beeinflusst dabei nicht nur die Aktivität sondern auch den Wirkort des Proteins.

Die In-vitro-Konjugation von Proteinen oder kleinen Molekülen mit löslichen Polymeren wird als Methode zur Modifikation der biologischen Verteilung im Körper eingesetzt. Dadurch wird nicht nur die zielgerichtete Verabreichung des Wirkstoffs erleichtert und die potenzielle Toxizität verringert, sondern auch die Verstoffwechselung des Wirkstoffs verändert, was die erforderliche Dosis senken kann. Zu den häufig anzutreffenden Beispielen der In-vitro-Konjugation gehören PEGylierte Proteine und konjugierte Impfstoffe (mit einem Protein konjugierte bakterielle Polysaccharide).

Technologien von Malvern Instruments können bei folgenden Prozessen in Studien zur In-vitro-Konjugation sinnvoll sein:

  • Ermitteln der Erfolgsrate der Konjugationsreaktion
  • Erfassen quantitativer Daten zur Zusammensetzung des Konjugatkomplexes
  • Identifizieren von Änderungen an der thermischen Stabilität und der Aggregationsstabilität des Konjugatkomplexes

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