Synthetische Polymere werden meist aus Kohlenwasserstoff-Monomeren durch Polymerisationsreaktionen hergestellt, wobei das Endprodukt als Resin in Form von Pulver, Flocken oder Pellets vorliegt. Danach werden dem Resin eine Reihe an Additiven hinzugefügt, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Dieses Mischresin kann dann verarbeitet, d.h. durch Spritzgießen, Extrusion oder andere Verfahren in das Endprodukt gebracht werden.

Bei der Auswahl eines Polymers für die jeweilige Endproduktanwendung ist in der Regel eine Balance aus Leistungsdaten und seiner Verarbeitungsfähigkeit zu finden. Zur Optimierung der Verarbeitung von Polymerschmelzen werden in der Regel eine Vielzahl chemischer und mechanischer Eigenschaften ermittelt, um sicherzustellen, dass Kriterien für die Verarbeitungsfähigkeit erfüllt sind. Die Qualität des Endprodukts wird bezüglich der Funktionalität des gewünschten Endprodukts (wie z. B. Tragfähigkeit, Barriereeigenschaften, Verhalten bei hohen Temperaturen oder in chemisch aggressiven Umfeldern) beurteilt.

Deswegen ist es in wünschenswert, Polymere bzw. Gemische im geschmolzenen Zustand, in der Regel unter ähnlichen Bedingungen wie bei der Verarbeitung (Temperatur, Druck, Verformungsgrad usw.) oder häufig auch im festen Zustand, als Pulver oder in Form von Pellets, oder als repräsentative Stichprobe eines verarbeiteten Feststoffanteils zu charakterisieren.

Geräte von Malvern Instruments für die Materialcharakterisierung bedienen sich einer Reihe von Technologien, um diese analytischen Anforderungen zu erfüllen: Kapillar- und Rotationsrheometer dienen zur rheologischen Charakterisierung vom Schmelzen sowie zur DMA-Prüfung von Polymeren im festen Zustand. Laserbeugung zur Bestimmung der Partikelgröße und der Partikelgrößenverteilung der Resinpulvern, GPC zur Molekulargewichtsbestimmung und der Bestimmung der Molekulargewichtsverteilung und Bildanalysesysteme zur Bestimmung der Größe und Form von Resinpulvern bzw. Pellets.

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