Elektrophoretische Lichtstreuung (Electrophoretic Light Scattering, ELS) ist eine Technik zur Messung der elektrophoretischen Mobilität von Partikeln in Dispersion oder Molekülen in Lösung. Diese Mobilität wird häufig in Werte für das Zetapotenzial konvertiert, um Materialien unter verschiedenen experimentellen Bedingungen vergleichen zu können.

Der Technik liegt das grundlegende physikalische Prinzip der Elektrophorese zugrunde. Eine Dispersion wird in eine Zelle mit zwei Elektroden eingeführt. An die Elektroden wird eine elektrische Spannung angelegt, und Partikel oder Moleküle mit einer Nettoladung, genauer mit einem Netto-Zetapotenzial, bewegen sich mit einer Geschwindigkeit in Richtung der entgegengesetzt geladenen Elektrode, dies wird als Mobilität bezeichnet und ist abhängig von Zetapotenzial.

Die Geschwindigkeit wird mit der Laser-Doppler-Technik gemessen. Diese Technik kann mit zwei Methoden implementiert werden. Bei der einen Methode wird eine Frequenzverschiebung ermittelt, aus der die vollständige Zetapotenzialverteilung berechnet werden kann. Bei der zweiten als Phasenanalyse der Lichtstreuung (Phase Analysis Light Scattering, PALS) bezeichneten Methode wird die Phasenverschiebung gemessen. PALS ist empfindlicher, liefert jedoch nur einen Durchschnittswert für das Zetapotenzial.

Der Zetasizer Nano verwendet beide Techniken, um die Vorteile beider Methoden zu nutzen.