Die immer umfangreicher werdenden gesetzlichen Bestimmungen für Nanomaterialien haben jetzt Auswirkungen auf Bereiche wie zum Beispiel die Kennzeichnung von Bioziden, Kosmetika und Lebensmitteln.

Die jüngste Verordnung (vom 11. Juli 2013) ist die European Cosmetics Regulation 1223/2009, die vorschreibt, dass Kosmetika, in denen Nanomaterialien enthalten sind, gründlich auf Sicherheit getestet und unter Angabe der Partikelgröße und des prozentualen Anteils an Nanomaterialien bei den zuständigen Behörden gemeldet werden müssen, um die Richtlinien zur Materialsicherheit zu erfüllen. Weitere Diskussionen sind im Gange, um dasselbe Verfahren auch auf allgemeine Bestimmungen zu Chemikalien (REACH) auszuweiten.

Die Entwicklung der Bestimmungen beginnt mit der Definition, die dazu verwendet wird, Materialien als „Nanomaterialien“ einzustufen. Abhängig von dieser Definition ist ein bestimmter Industriezweig oder ein bestimmter Sektor eventuell verpflichtet, bestimmte Bestimmungen zu erfüllen (durch Vorlage von Daten oder durch Benachrichtigung).

Ist mein Produkt ein „Nanomaterial“? Dies ist die fundamentale Frage, zu deren Beantwortung die Veröffentlichung einer Definition des Begriffs „Nanomaterial“ durch die EU im Jahr 2011 einen großen Beitrag geleistet hat. Doch jede Bestimmung hat ihre eigene Auslegung.

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