Wasser, das in eine Reinigungs-/Behandlungseinrichtung gelangt, enthält üblicherweise zahlreiche organische, anorganische und bakterielle Kontaminanten. Die Behandlung beginnt mit der Klärung – einem Sedimentations- und Filtrationsvorgang – zur Entfernung suspendierter Partikel. Die Koagulation beschleunigt diese Prozesse und wird durch die Zugabe chemisch geladener Koagulationsmittel verstärkt.

Malvern bietet automatisierte, anwenderfreundliche Labor- und On-Line-Systeme für die Messung des Zetapotenzials von Wasserproben an. Das Zetapotenzial gibt direkt an, wie wahrscheinlich suspendierte Partikel flocken werden und bietet dadurch Unterstützung bei der optimalen Dosierung von Koagulationsmitteln.

Diese Systeme können für folgende Aufgaben eingesetzt werden:

  • Gewährleistung eines stabilen Anlagenbetriebs gemäß Regulierungsvorschriften mit effektiven, zeitgerechten Reaktionen auf Änderungen der Wasserqualität
  • Unterstützung bei der Bestimmung der Koagulationsmittelmenge für die optimale Ladungsneutralisierung
  • Vermeidung der Überdosierung von Koagulationsmitteln und dadurch geringere Kosten für die Entsorgung von Koagulationsmitteln und Aufschlämmungen